Warum ich in Gruppen von höchstens sechs Personen arbeite
Sechs ist die Zahl, bei der ich noch zu jeder Person an den Tisch trete, bevor die neunzig Minuten um sind. Bei sieben beginnt jemand zu warten. Warten erzeugt den Eindruck, langsam zu sein. Den Eindruck will ich nicht herstellen.
In der kleinen Gruppe höre ich, welches Wort unsicher ausgesprochen wird. «Cloud», «Account», «Update» — solche Wörter lasse ich stehen und ersetze sie durch das, was auf dem Bildschirm tatsächlich steht. Sechs Leute vertragen das. Ein Saal verträgt es nicht.
Online gilt dieselbe Grenze. Sechs Kacheln auf dem Bildschirm bleiben überschaubar. Ich kann sehen, ob eine Hand zittert oder ob jemand das Mikrofon sucht.